Schwimmen mit Hund – Badeseen & Hundebäder in DACH
13 Badeziele, wo Mensch & Hund zusammen baden
Wo Mensch und Hund zusammen baden dürfen – Badeseen, Baggerseen, Stauseen und Hundeschwimmbäder im Binnenland von Deutschland, Österreich und der Schweiz (abseits der Meeresküste). Bei jedem Eintrag ist die Hunde-Erlaubnis im Wasser belegt (Quelle verlinkt).
Baden mit Hund: Eine der offiziell für Hunde freigegebenen Uferstellen am Hallwilersee (nur Brestenberg/Seengen und Meisterschwanden). Große Uferabschnitte sind Naturschutzgebiet mit Leinenpflicht; im ausgewiesenen Bereich dürfen Hunde baden. Kann an heißen Tagen sehr voll werden.
Der frei zugängliche Badeplatz Brestenberg liegt unterhalb von Schloss Brestenberg direkt am Hallwilersee und ist bei Hündelern beliebt. Am Aargauer Ufer gehört er neben Meisterschwanden zu den wenigen Stellen, an denen Hunde ans und ins Wasser dürfen.
Baden mit Hund: Beim Campingplatz Erlach gibt es einen Uferabschnitt, an dem Hunde erlaubt sind. Große Teile des Bielersee-Ufers sind sonst für Hunde eingeschränkt - auf Beschilderung achten.
Am Südostufer des Bielersees liegt bei Erlach unterhalb des St.-Petersinsel-Gebiets ein Uferabschnitt beim Campingplatz, an dem Hunde baden dürfen. Es ist eine der wenigen Badegelegenheiten mit Hund am Bielersee.
Baden mit Hund: Hunde sind an den flachen, naturbelassenen Uferabschnitten geduldet, nicht in den offiziellen Strandbädern. Ausserhalb ausgeschilderter Badis darf der Hund ins Wasser; auf Rücksicht gegenüber anderen Badegästen achten.
Der türkisgrüne Brienzersee im Berner Oberland bietet an mehreren flachen, naturbelassenen Uferstellen einen sanften Einstieg ins Wasser. Abseits der offiziellen Strandbäder sind diese ruhigen Abschnitte ideal für Hunde.
Baden mit Hund: Ausgewiesener Hundebereich: Die hintere Seehälfte ist für Hunde reserviert, dort besteht keine Leinenpflicht. Freiwilliger Beitrag von CHF 1.00 pro Hund erwünscht.
Der kleine Canovasee bei Paspels im Domleschg ist ein beliebter Badesee mit Parkplatz, Umkleiden und WC. Die hintere Seehälfte ist speziell für Hunde reserviert, sodass Vierbeiner ungestört planschen können.
Baden mit Hund: Naturbadestelle Rossbadi: Hunde dürfen hier ohne Leine ins Wasser. In den offiziellen Seebädern (z. B. Nottwil) gibt es teils separate Hunde-Einstiege mit eingeschränkten Bereichen.
Am Sempachersee lässt sich entlang des Uferwegs bei Sempach gut mit dem Hund baden. Die Rossbadi nahe dem Campingplatz ist eine naturbelassene Badestelle, an der Hunde ins Wasser dürfen.
Baden mit Hund: Geduldete Naturuferzonen bei der Sedelstrasse, wo Hunde ins Wasser dürfen. Der See ist teils Naturschutzgebiet; auf Beschilderung achten und andere Badegäste nicht stören.
Der Rotsee bei Luzern, bekannt als Ruderstrecke, hat an seinem Nordufer bei der Sedelstrasse ruhige, naturbelassene Uferstellen. Abseits der offiziellen Badi finden Hundehalter hier eine unkomplizierte Badegelegenheit.
Baden mit Hund: Beliebter Hundestrand am Walensee; Hunde dürfen hier baden. Das angrenzende Gäsi ist Naturschutzgebiet mit Leinenpflicht - im Uferbereich beim Strand ist das Baden mit Hund möglich.
Am Naturschutzgebiet Gäsi bei Weesen liegt am Westende des Walensees ein flacher Kiesstrand, der bei Hundehaltern beliebt ist. Beim nahen Campingplatz werden sogar Stand-up-Paddling-Kurse für Mensch und Hund angeboten.
Baden mit Hund: Eigener, rund 400 m2 großer eingezäunter Hundestrand mit Freilaufzone; Hunde dürfen hier baden. Teil des Campingplatzes am Schweizer Teil des Lago Maggiore.
Am Schweizer Ufer des Lago Maggiore liegt beim Camping Miralago in Tenero ein eigener Hundestrand direkt am See. Der flach abfallende Strand erleichtert Hunden den Ein- und Ausstieg ins Wasser.
Baden mit Hund: Hunde sind an dieser Badestelle zugelassen, müssen aber an der Leine geführt werden. Der Kanton Waadt ist bei Hunden am See generell weniger restriktiv als Genf.
Die Plage de Buchillon am Waadtländer Ufer des Genfersees ist eine der wenigen für Hunde zugelassenen Badestellen am Lac Léman. Mit kostenlosem Parkplatz und Seezugang ist sie ein beliebtes Ziel in der Region La Côte.
Baden mit Hund: Offizieller Hundebadeplatz zwischen Brüggli und Delta, umgeben von einem Naturschutzgebiet (dort Leinenpflicht). Im Seebad Brüggli selbst sind Hunde in der Badesaison nur angeleint erlaubt.
Zwischen dem Seebad Brüggli und dem Choller-Delta in Zug liegt ein offizieller Badeplatz für Hunde am Zugersee. Gelegentlich sieht man hier sogar Polizeihunde oder Pferde im Wasser.
Baden mit Hund: In den Naturschutzgebieten am Ufer gilt Leinenpflicht, in mehreren Erholungszonen dürfen Hunde frei laufen und schwimmen - nur bei sicherer Kontrolle und ohne andere Gäste zu stören.
Rund um den Greifensee gibt es mehrere Erholungszonen mit direktem Seezugang, in denen Hunde ins Wasser dürfen. Ein guter Ausgangspunkt ist der Parkplatz Murholz bei Maur, von dem aus ruhige Badestellen erreichbar sind.
Baden mit Hund: Offizieller Hundebadeplatz: Das Baden mit Hund ist nur an der speziell ausgewiesenen Stelle erlaubt. Der übrige See ist Naturschutzgebiet mit Leinenpflicht und Badeverbot für Hunde.
Am Katzensee im Norden der Stadt Zürich gibt es einen eigens ausgewiesenen Badeplatz für Hunde (und Pferde). Der kleine Natursee im Schutzgebiet ist eine der wenigen offiziellen Hundebadestellen der Stadt.
Baden mit Hund: Hunde sind an den freien Naturuferzonen geduldet und dürfen dort ins Wasser; an den offiziellen Badeplätzen gelten Einschränkungen. Auf Beschilderung und Rücksicht auf andere Badende achten.
Der idyllische Türlersee am Fuss des Albis südwestlich von Zürich ist von Wiesen und Wald umgeben. An den naturbelassenen Uferstellen abseits der offiziellen Badeplätze ist der See ein beliebtes Ziel mit Hund.
Es gibt keine allgemeine Regel — die Antwort steht in der Badeordnung des jeweiligen Sees oder in
der Satzung der Gemeinde, und sie ist von Ufer zu Ufer verschieden. Am selben See kann Hundebaden
am Nordufer erlaubt und im Strandbad verboten sein. Deshalb steht in diesem Verzeichnis bei allen
205 Badestellen nicht nur der Ort, sondern auch die Regelung und woher sie stammt
(205 von 205 mit Quellenangabe). Bei 60 Einträgen ist die Erlaubnis
ausdrücklich eingeschränkt — auf bestimmte Abschnitte, Zeiten oder Bereiche außerhalb des Badebetriebs.
Die drei Regeln, die fast überall gelten
Im bewirtschafteten Strandbad meist nein. Wo Eintritt kassiert und der Badebetrieb
überwacht wird, sind Hunde in der Regel ausgeschlossen — dafür oft an einem ausgewiesenen Abschnitt
daneben erlaubt.
Im Naturschutzgebiet gilt Leinenpflicht, und zwar unabhängig davon, ob das Baden
selbst erlaubt ist. Schilf- und Uferzonen sind Brutgebiete.
Ausgewiesene Hundestrände sind selten. Wo es sie gibt, sind sie beschildert;
alles andere ist Duldung und kann sich jede Saison ändern.
Worauf du im Wasser achten solltest
Blaualgen. Bei Hitze bilden sich an stehenden Gewässern Blaualgenteppiche, die
für Hunde giftig sind — sie trinken beim Schwimmen mit. Sieht das Wasser trüb-grünlich aus oder
warnt ein Aushang, bleibt der Hund draußen. Die Gesundheitsämter geben die Badegewässer-Warnungen
im Sommer laufend heraus.
Nicht ins kalte Wasser springen lassen, wenn der Hund überhitzt ist. Abkühlen ja,
aber vom Bauch aus und schrittweise — nicht mit Anlauf hinein.
Was bei Überhitzung zu tun ist
Ohren nach dem Baden trocknen. Bei Schlappohren staut sich Feuchtigkeit, das
begünstigt Entzündungen.
Strömung unterschätzt man. An Flüssen und Stauseen reicht sie weiter als sie
aussieht; Hunde schwimmen gegen sie an, bis sie nicht mehr können.
Angelplätze meiden. Zurückgelassene Haken und Schnüre sind die häufigste
Verletzungsursache am Ufer.
Was dieses Verzeichnis abdeckt
205 Badestellen im Binnenland: 140 in Deutschland, 42 in Österreich und 23 in der Schweiz —
Badeseen, Baggerseen, Stauseen, Bergseen und Naturbäder. Wer ans Meer will, findet die Küste in
unserem Verzeichnis der Hundestrände; für Bayern gibt es zusätzlich
einen ausführlichen Seen-Guide. Fehlt eine Badestelle, die
du kennst? Schreib uns kurz — wir
prüfen die Regelung an der Quelle und tragen sie nach.
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