Restaurants, Cafés, Biergärten und Strandpavillons in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien, die besonders gut für Hunde sind — mit Wassernapf, Hundemenü, Leckerli oder eigenem Hundebereich. Bei jedem Eintrag steht, warum er hundefreundlich ist.
Innenbereich: bei 306 ist belegt, dass Hunde mit in den Gastraum dürfen; 28 sind reine Außenbetriebe ohne Gastraum; bei 47 ist es uns nicht bekannt — dort lohnt ein kurzer Anruf.
Warum gut für Hunde: Das Café Paris zählt zu den ausdrücklich hundefreundlichen Adressen der Hamburger Innenstadt: Vierbeiner sind sowohl im historischen Saal als auch an den Tischen willkommen und werden vom Personal mit einem herzlichen Bienvenue empfangen. Trotz des eleganten Brasserie-Rahmens dürfen angeleinte Hunde mit hinein, sodass man auch bei schlechtem Wetter drinnen entspannt frühstücken oder dinieren kann.
Das Café Paris ist eine prachtvolle französische Brasserie im Herzen der Hamburger Altstadt, nur wenige Schritte vom Rathaus und der Binnenalster entfernt. Das Lokal residiert in einer ehemaligen Fleischerei von 1882, die im Jahr 2000 stilgetreu in ein typisch französisches Café der Jahrhundertwende verwandelt wurde; der große Saal mit seiner originalen, kunstvoll gefliesten Jugendstil-Decke ist seit der Eröffnung ein Besuchermagnet. Auf der Karte stehen klassische Brasserie-Gerichte von Steak Tartare und Bouillabaisse über frische Austern bis zu ausgiebigem Frühstück und Brunch. Serviert wird durchgehend vom Vormittag bis spät am Abend (Mo–Fr ab 9 Uhr, Sa/So ab 9:30 Uhr). Das elegante, lebhafte Ambiente macht das Café Paris zu einer der bekanntesten gastronomischen Adressen der Innenstadt.
Warum gut für Hunde: Das Fischereihafen Restaurant gilt als eines der hundefreundlichsten Restaurants Hamburgs und trägt mit dazu bei, dass die Stadt als besonders hundefreundlich gilt. Hunde sind drinnen wie draußen willkommen, bekommen am Tisch einen Wassernapf und Streicheleinheiten vom Personal. Dank Teppichboden und großzügigen Plätzen können sich auch große Hunde wie Doggen bequem ausstrecken. Die Inhaberfamilie Kowalke ist selbst tierlieb und hat mehrfach Hunde aus dem Tierschutz aufgenommen.
Das Fischereihafen Restaurant an der Großen Elbstraße 143 in Hamburg-Altona ist eine traditionsreiche Institution für Fischliebhaber, die seit 1981 untrennbar mit dem Namen der Familie Kowalke verbunden ist. Das edle, klassische Haus mit Terrasse bietet Blick auf den Hafen und die vorbeiziehenden Containerschiffe. Auf der Karte stehen klassische wie ausgefallene Fischgerichte, Favoriten der Gäste sind etwa Thunfischsteak und Aalfilet; die hauseigene Oyster Bar überzeugt mit Austern, Cocktails und Champagner. Das Restaurant zählt zu den Top-Adressen der Stadt und wurde unter anderem als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, es gilt als feste Anlaufstelle für Hamburger High Society wie für Touristen.
Warum gut für Hunde: Hunde sind ausdrücklich drinnen wie auf der Terrasse willkommen, und Wassernäpfe werden gern direkt an den Tisch gebracht; idyllische Lage am Alsterwanderweg im Rodenbeker Quellental.
Über 100 Jahre altes, modernisiertes Traditionsgasthaus mit regionaler Küche (Fisch, Wild) an See und Wald im Naturschutzgebiet – ein beliebtes Ausflugslokal.
Warum gut für Hunde: Im Heemann sind Hunde ausdrücklich gern gesehen – das familiäre, entspannte Viertelrestaurant ist auf vierbeinige Begleiter eingestellt, und im Lokal lebt sogar die hauseigene englische Bulldogge Helga. Die gemütliche, ungezwungene Wohnzimmer-Atmosphäre und das tierliebe Personal sorgen dafür, dass sich mitgebrachte Hunde hier sichtlich wohlfühlen.
Das Heemann ist ein schnörkelloses, weltoffenes Nachbarschaftsrestaurant im Stadtteil Eimsbüttel, gelegen am Eppendorfer Weg an der Ecke Mansteinstraße. Die Küche setzt auf saisonale und regionale Produkte von lokalen Erzeugern aus Hamburg und Umgebung und folgt einem Tapas-artigen Sharing-Konzept: Alle Gerichte gibt es in kleinen und großen Portionen, die in der Tischmitte zum Teilen platziert werden. Der Schwerpunkt liegt auf raffinierten vegetarischen und veganen Gerichten, ergänzt um Fisch und Fleisch, bei einer sich stetig wandelnden Karte. Die Atmosphäre ist familiär und entspannt, man fühlt sich vom Eintreten an wie zu Hause, und auch spontane Gäste werden gern untergebracht. Das Lokal gilt als typisches, gut geführtes Viertelrestaurant mit nordisch-zurückhaltendem Charme.
Warum gut für Hunde: Der Hund bekommt eine gemütliche Kuscheldecke, damit er auf dem Boden nicht friert; dank Kooperation mit der Hundeboutique V.I.Pets sind auch Leckerli immer parat.
Beliebtes mediterranes Restaurant mit offener Küche und guter Weinauswahl am Stephansplatz, wenige Schritte von Planten un Blomen und der Binnenalster.
Das entscheidet allein der Wirt über sein Hausrecht — einen Anspruch darauf gibt es nicht.
Entgegen einem verbreiteten Irrtum verbietet das Lebensmittelrecht Hunde im Gastraum
nicht; der Betreiber darf sie zulassen, solange sie nicht in Küche oder Lagerbereich
kommen. Ein „Wir müssen leider…" ist also eine Entscheidung des Hauses, keine Vorschrift.
Genau deshalb steht in diesem Verzeichnis bei allen 330 Lokalen dabei, warum
sie hundefreundlich sind — 330 von 330 mit ausformulierter Begründung, vom
Wassernapf über den eigenen Hundebereich bis zum Hundemenü.
Was hier gelistet ist
90 Cafés, 73 Restaurants, 24
Biergärten und 13 Gasthöfe, dazu Brunch-Adressen — verteilt auf 239 in
Deutschland, 37 in Österreich, 33 in der Schweiz und 21 auf Mallorca. Aufgenommen wird nur,
wo die Hundefreundlichkeit belegt ist, nicht wo Hunde bloß geduldet werden.
Damit es für alle entspannt bleibt
Kurz anrufen, wenn du unsicher bist. Gerade abends und bei vollem Haus ist die
Antwort manchmal eine andere als mittags auf der Terrasse.
Der Platz ist unter dem Tisch, nicht im Gang. Kellner tragen heiße Teller und
sehen nach unten schlecht.
Eigene Decke mitbringen. Ein Hund, der seinen Platz kennt, liegt ruhiger — und
das entscheidet mehr über den Abend als jede Ausstattung des Lokals.
Vorher auslasten. Ein Restaurantbesuch ist Ruhearbeit; ein Hund, der noch
Energie hat, kann sie dort nicht loswerden.
Nicht vom Tisch füttern. Abgesehen von der Erziehung sind Zwiebeln, Knoblauch
und Schokolade für Hunde giftig — sie stecken in mehr Gerichten als man denkt.
Was Hunde nicht fressen dürfen
Wasser fragen statt annehmen. Viele Häuser stellen einen Napf, aber nicht alle
haben einen — im Zweifel ist der eigene faltbare Napf dabei.
Mehr für den Tag mit Hund
Wer ohnehin unterwegs ist: Wir führen auch Hundebäckereien für die
Belohnung danach, Freilaufflächen für davor und
Städte-Übersichten, die alle hundefreundlichen Adressen eines Orts bündeln.
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