Restaurants, Cafés, Biergärten und Strandpavillons in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien, die besonders gut für Hunde sind — mit Wassernapf, Hundemenü, Leckerli oder eigenem Hundebereich. Bei jedem Eintrag steht, warum er hundefreundlich ist.
Innenbereich: bei 306 ist belegt, dass Hunde mit in den Gastraum dürfen; 28 sind reine Außenbetriebe ohne Gastraum; bei 47 ist es uns nicht bekannt — dort lohnt ein kurzer Anruf.
Warum gut für Hunde: Der weitläufige Biergarten im Park der Karlshöhe ist ausdrücklich hundefreundlich: Hunde sind erlaubt und es wird Wasser für die Vierbeiner bereitgestellt. Die Lage im großen Parkareal mit Wegen, Wiesen und Aussichtspunkten bietet rundherum reichlich Auslauf und Gassi-Möglichkeiten. Der entspannte Open-Air-Charakter mit viel Platz zwischen den Bänken macht den Besuch mit Hund unkompliziert.
Tschechen & Söhne ist der Biergarten auf der Karlshöhe an der Humboldtstraße 44, eingebettet in den im 19. Jahrhundert vom Stuttgarter Verschönerungsverein angelegten Park rund um den historischen Steinbruch mit Spielplatz und englischen Gartenanlagen. Untergebracht ist er in einem zum Kulturdenkmal gewordenen Pavillon, den der Architekt Rolf Gutbrod 1961 zur Gartenschau mit Milchbar und Terrasse errichtete. Von der Terrasse reicht der Blick weit über den Talkessel bis ins Neckartal und zum Schurwald. Serviert werden kühles Bier, Wein und alkoholfreie Getränke sowie schwäbische Klassiker, Vesper, Würste und Salate, dazu Kaffee und Kuchen. Geöffnet ist täglich von 11 bis 24 Uhr, wobei die Öffnung wetterabhängig ist.
Warum gut für Hunde: Hunde sind im weitläufigen Biergarten willkommen, und die Bedienung stellt auf Nachfrage einen Wassernapf bereit; ringsum die Wiesen und Gassi-Strecken des Englischen Gartens.
Traditionsreicher Ausflugs-Biergarten am Nordende des Englischen Gartens mit bayerischer Küche unter alten Kastanien – ein Münchner Klassiker.
Warum gut für Hunde: Im Königlichen Hirschgarten sind Hunde an der Leine willkommen und dürfen mit in den riesigen Biergarten. Rund um den Garten und im gleichnamigen Park laden zudem großzügige Hundewiesen zum Toben ein, auf denen die Vierbeiner – außerhalb der mit grünen Pollern und Hundeverbotsschildern markierten Bereiche – auch frei laufen dürfen, sodass sich ein Biergartenbesuch ideal mit einem Spaziergang verbinden lässt.
Der Königliche Hirschgarten in Nymphenburg/Neuhausen ist mit rund 8.000 Sitzplätzen der größte Biergarten Münchens – und gilt sogar als einer der größten der Welt. Das traditionsreiche Haus wird bereits seit 1791 als Wirtschaft betrieben und liegt eingebettet in einen weitläufigen Park. Eine besondere Attraktion ist das rund zwei Hektar große Wildgehege, in dem Dam- und Mufflonwild lebt und das dem Garten seinen Namen gibt. Neben dem riesigen Selbstbedienungs-Biergarten unter altem Baumbestand gibt es ein bedientes Restaurant mit bayerischer Küche. Die Kombination aus Bierkultur, Parklandschaft und Wildgehege macht den Hirschgarten zu einem einzigartigen Ausflugsziel.
Warum gut für Hunde: Angeleinte Hunde sind im Biergarten willkommen; die Bierbänke reichen bis ans Ufer des Ostpark-Sees, sodass der Hund direkt am Wasser mitsitzt (Teile der Parkwiesen sind für Hunde gesperrt).
Großer Biergarten (rund 2.400 Plätze) idyllisch direkt am Ostparksee im Münchner Osten – ein beliebtes Ausflugsziel mit Seeterrasse.
Warum gut für Hunde: Die Olympia-Alm ist sehr hundefreundlich und liegt direkt neben einer Hunde- und Liegewiese, auf der sich große wie kleine Gäste treffen. Im umgebenden Olympiapark dürfen Hunde – außerhalb von Sportflächen und Spielplätzen – frei laufen, und für die durstigen Vierbeiner stehen am Biergarten Hundenäpfe mit frischem Wasser bereit.
Die Olympia-Alm ist der höchstgelegene Biergarten Münchens und thront kurz unterhalb des Gipfels des Olympiabergs mitten im Olympiapark. Von hier aus genießt man einen weiten Panoramablick über die Stadt und den Park, den man nach einem kurzen Aufstieg von fünf bis zehn Minuten erreicht. An der Essensausgabe gibt es bayerische Klassiker wie Currywurst mit Pommes, Spareribs und Fleischpflanzerl, dazu wird Ayinger Bier ausgeschenkt. Die Atmosphäre ist gemütlich, familiär und unprätentiös. Die Olympia-Alm ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle, die Biergartengenuss mit Aussicht und einem Spaziergang durch den Olympiapark verbinden möchten.
Warum gut für Hunde: Hunde sind im großen, schattigen Biergarten willkommen (im Restaurant nach Absprache); die Bedienung bringt auf Nachfrage einen Wassernapf.
Traditionsreicher Paulaner-Biergarten oberhalb der Isar (bekannt vom Starkbieranstich) mit bayerischer Wirtshausküche und weitläufigem Gastgarten.
Warum gut für Hunde: Der Zum Flaucher gilt als einer der hundefreundlichsten Biergärten an der Isar: Für die Vierbeiner stehen Wassernäpfe bereit, und die unmittelbar angrenzenden Kiesbänke sind eine offizielle Hundebadestelle, an der die Hunde nach der Einkehr planschen und schwimmen können. Die naturnahe Lage in den Isarauen macht den Biergarten zum idealen Ziel für einen ausgedehnten Spaziergang mit anschließender Brotzeit.
Der Biergarten Zum Flaucher liegt idyllisch in den südlichen Isarauen bei Thalkirchen, eingebettet zwischen Wald, Wiese und Fluss und nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar. Er gilt als einer der entspanntesten und naturnächsten Biergärten der Stadt, fernab von Lärm und Verkehr. Der Name geht auf den Wirt Johann Flaucher zurück, der hier ab 1870 die erste Bewirtung im ehemaligen Forsthaus anbot. Heute bietet der Garten rund 1.700 Selbstbedienungsplätze sowie etwa 80 bediente Terrassenplätze, dazu traditionelle bayerische Schmankerl wie Obatzda, Hendl und Wurstsalat. Die direkte Lage an den Kiesbänken der renaturierten Isar macht ihn zum beliebten Treffpunkt für Erholungssuchende.
Warum gut für Hunde: Angeleinte Hunde sind im schattigen Biergarten an der Schleuse am Landwehrkanal willkommen – ideale Rast nach dem Spaziergang durch den direkt angrenzenden Tiergarten.
Berliner Institution: großer Biergarten unter Bäumen an der Schleuse nahe Zoo/Bahnhof, ehrliche Küche und Berliner Bier.
Warum gut für Hunde: Vierbeiner sind im weitläufigen Biergarten an der Elbe gern gesehen und werden vom aufmerksamen Personal mit frischem Wasser und Streicheleinheiten verwöhnt; der schattige alte Baumbestand bietet bei Hitze angenehme Plätze für den Hund.
Der SchillerGarten am Schillerplatz 9 zählt zu den ältesten erhaltenen Gaststätten Dresdens, seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1730 zurück; bereits Friedrich Schiller soll hier verkehrt haben. Das aufwändig restaurierte Restaurant liegt idyllisch am Fuß des Blauen Wunders mit herrlichem Blick auf die Elbhänge und Loschwitz. Neben dem Restaurant und drei Veranstaltungsräumen verfügt das Haus über einen der größten und schönsten Biergärten der Stadt mit altem Baumbestand und rund 850 Plätzen im Selbstbedienungsbereich direkt an der Elbe. Serviert wird traditionelle deutsche und sächsische Küche mit täglich wechselnden, saisonalen Tagesgerichten.
Das entscheidet allein der Wirt über sein Hausrecht — einen Anspruch darauf gibt es nicht.
Entgegen einem verbreiteten Irrtum verbietet das Lebensmittelrecht Hunde im Gastraum
nicht; der Betreiber darf sie zulassen, solange sie nicht in Küche oder Lagerbereich
kommen. Ein „Wir müssen leider…" ist also eine Entscheidung des Hauses, keine Vorschrift.
Genau deshalb steht in diesem Verzeichnis bei allen 330 Lokalen dabei, warum
sie hundefreundlich sind — 330 von 330 mit ausformulierter Begründung, vom
Wassernapf über den eigenen Hundebereich bis zum Hundemenü.
Was hier gelistet ist
90 Cafés, 73 Restaurants, 24
Biergärten und 13 Gasthöfe, dazu Brunch-Adressen — verteilt auf 239 in
Deutschland, 37 in Österreich, 33 in der Schweiz und 21 auf Mallorca. Aufgenommen wird nur,
wo die Hundefreundlichkeit belegt ist, nicht wo Hunde bloß geduldet werden.
Damit es für alle entspannt bleibt
Kurz anrufen, wenn du unsicher bist. Gerade abends und bei vollem Haus ist die
Antwort manchmal eine andere als mittags auf der Terrasse.
Der Platz ist unter dem Tisch, nicht im Gang. Kellner tragen heiße Teller und
sehen nach unten schlecht.
Eigene Decke mitbringen. Ein Hund, der seinen Platz kennt, liegt ruhiger — und
das entscheidet mehr über den Abend als jede Ausstattung des Lokals.
Vorher auslasten. Ein Restaurantbesuch ist Ruhearbeit; ein Hund, der noch
Energie hat, kann sie dort nicht loswerden.
Nicht vom Tisch füttern. Abgesehen von der Erziehung sind Zwiebeln, Knoblauch
und Schokolade für Hunde giftig — sie stecken in mehr Gerichten als man denkt.
Was Hunde nicht fressen dürfen
Wasser fragen statt annehmen. Viele Häuser stellen einen Napf, aber nicht alle
haben einen — im Zweifel ist der eigene faltbare Napf dabei.
Mehr für den Tag mit Hund
Wer ohnehin unterwegs ist: Wir führen auch Hundebäckereien für die
Belohnung danach, Freilaufflächen für davor und
Städte-Übersichten, die alle hundefreundlichen Adressen eines Orts bündeln.
Fehlt ein Lokal, in dem dein Hund willkommen ist?
Schreib uns kurz —
wir prüfen und tragen nach.
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