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Zürich mit Hund: 28 geprüfte Tipps & die schönsten Orte

Der große Stadt-Guide für Hundebesitzer

Zürcher Altstadt an der Limmat zur blauen Stunde mit den beleuchteten Türmen des Grossmünsters
📷 Foto: Barbara Steinemann · Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zürich ist eine erstaunlich hundefreundliche Stadt – wenn man ihre Regeln kennt. Sie sind kleinteiliger als in Wien oder Berlin: Die Stadt hat ihre Grünanlagen in Hundezonen eingeteilt, mit Freilauf, tageszeitlicher Leinenpflicht, saisonalen Regeln am Seeufer und ausdrücklichen Verbotsflächen. Wer das weiß, hat einen entspannten Tag – wer nicht, sammelt Ärger.

Wir haben die schönsten Orte für Hundebesitzer im Stadtgebiet zusammengetragen: alle sieben offiziellen Hundefreilaufzonen aus den amtlichen Geodaten der Stadt, die Waldreviere, die Badestellen und die Lokale, deren Hundefreundlichkeit wir einzeln geprüft haben. Und vorweg die eine Regel, die Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und Österreich wirklich kennen müssen. 🐕

⚠️ Zuerst das Wichtigste: Der Kanton Zürich verbietet bestimmte Rassen komplett

Der Kanton Zürich führt eine Rassetypenliste II mit verbotenen Hunden – dazu zählen unter anderem American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, American Bully und seit dem 1. Januar 2025 auch der Rottweiler. Das Verbot erfasst ausdrücklich auch Mischlinge mit einem Anteil von mindestens 10 Prozent einer dieser Rassen.

Für Gäste von auswärts gilt eine enge Ausnahme: Ein solcher Hund darf sich höchstens 30 Tage im Jahr im Kanton aufhalten und muss im öffentlichen Raum an der Leine und mit Maulkorb geführt werden. Wer mit einem betroffenen Hund einen Zürich-Trip plant, sollte das vorher beim kantonalen Veterinäramt klären – das ist keine Formalie, sondern ein Verbot mit Rechtsfolgen. Die Regeln aller DACH-Regionen findest du in unserem Hunderecht-Hub.

🐾 Die 7 offiziellen Hundefreilaufzonen

Die Stadt Zürich weist in ihren Grünanlagen genau sieben Flächen als Hundefreilaufzone aus – überall sonst gilt in den erfassten Anlagen mindestens tagsüber Leinenpflicht. Die folgende Liste stammt aus dem amtlichen Geodatensatz «Hundezonen» der Stadt, nicht aus Empfehlungslisten.

1. Merkuranlage

📍 Neptunstrasse, 8032 Zürich (Hottingen, Kreis 7)

Die bekannteste Freilauffläche der Stadt und mit rund 5.000 m² eine der größten: eine ruhige Quartieranlage im gehobenen Hottingen, die laut Stadt «schon seit Jahren frei für Hunde» ist. Zentral gelegen, gut mit dem Tram erreichbar und ein verlässlicher Treffpunkt der Zürcher Hundeszene.

2. St. Moritzanlage

📍 Nähe Weinbergstrasse, 8006 Zürich (Unterstrass, Kreis 6)

Mit rund 9.000 m² die flächenmäßig größte der sieben Zonen und ebenfalls seit Jahren für Hunde freigegeben. Praktisch für alle, die im Kreis 6 wohnen oder in der Nähe von Irchel und Universität unterwegs sind.

3. Bachwiesen

📍 Nähe Zielackerstrasse, 8048 Zürich (Albisrieden, Kreis 9), beim Gemeinschaftszentrum

Eine großzügige Fläche von rund 9.000 m² neben dem Gemeinschaftszentrum Bachwiesen – im Ursprung eine Retentionsfläche, also ein Rückhaltebecken für Regenwasser. Viel Platz zum Rennen im Westen der Stadt. Achtung: Für die Anlage des Gemeinschaftszentrums selbst gilt Leinenpflicht, die Freilaufzone ist die angrenzende Wiese.

4. Casino Zürichhorn

📍 Bellerivestrasse, 8008 Zürich (Seefeld, Kreis 8)

Rund 7.700 m² Freilauf direkt am Zürichhorn – die einzige Freilaufzone in Seenähe und damit die attraktivste Kombination aus Spaziergang am Wasser und Rennen ohne Leine. Wichtig: Nur die ausgeschilderte Zone beim Casino ist Freilauf, auf der übrigen Seeanlage Zürichhorn gilt von 1. April bis 30. September zwischen 10 und 22 Uhr Leinenpflicht.

5. Winkelwiese

📍 Winkelwiese, 8024 Zürich (Altstadt, Kreis 1)

Rund 3.700 m² mitten in der Altstadt, oberhalb des Hirschengrabens: die einzige Freilaufmöglichkeit im Kreis 1 und historisch schon lange Hundewiese. Ideal für alle, die zentral wohnen oder übernachten – für einen ausgiebigen Auslauf aber zu klein.

6. Neufrankengasse

📍 Neufrankengasse, 8004 Zürich (Kreis 4)

Klein (rund 600 m²), dafür eingezäunt – und damit die richtige Adresse für unsichere Hunde, für Trainingssituationen oder für alle, die eine sichere Fläche im dichten Kreis 4 brauchen. Die Zone ging aus einer früheren Hundeversäuberungsanlage hervor.

7. Aubrugg

📍 Aubrugg, 8051 Zürich (Kreis 12, Zürich-Nord an der Glatt)

Rund 2.800 m², ebenfalls eingezäunt, im Nordosten der Stadt an der Glatt. Randlage direkt an der Verkehrsachse, dafür ein sicher umschlossener Bereich – praktisch für alle in Schwamendingen und Oerlikon.

🌲 Wald & Hügel: wo Zürich richtig groß wird

🌱 Die Waldregel, die im Frühling alles ändert

Im Kanton Zürich gilt vom 1. April bis 31. Juli Leinenpflicht im Wald und bis 50 Meter über den Waldrand hinaus – zum Schutz von Jungwild und Bodenbrütern. Vier Monate im Jahr ist Freilauf im Wald damit tabu, unabhängig davon, wie gut dein Hund abrufbar ist. Wer in dieser Zeit Freilauf braucht, ist auf die sieben Zonen oben angewiesen.

8. Uetliberg

📍 Uetliberg, Anreise mit der S10 ab Zürich Selnau bzw. Hauptbahnhof

Zürichs Hausberg auf 869 Metern ist das klassische Ausflugsziel mit Hund: autofrei, schattige Waldwege, weite Aussicht über Stadt, See und bis zu den Alpen. Der Klassiker ist der Planetenweg zur Felsenegg – gut zwei Stunden Kammwanderung mit weichem Waldboden, danach zurück mit der Luftseilbahn und dem Bus. Im Sommer früh oder spät gehen: Der Berg ist beliebt und die Wege sind an Wochenenden voll.

9. Zürichberg & Adlisberg

📍 Fluntern / Hirslanden, Kreis 7

Der große zusammenhängende Waldgürtel im Osten der Stadt – vom Zoo hinauf Richtung Adlisberg – ist das nächstgelegene echte Waldrevier für alle, die zentral wohnen. Breite Kieswege, viel Schatten im Sommer und mehrere Restaurants am Waldrand. Das Restaurant Alter Tobelhof (Tipp 22) liegt genau hier.

10. Käferberg & Waidberg

📍 Wipkingen / Höngg, Kreise 6 und 10

Der Waldrücken über Wipkingen und Höngg ist die ruhigere Alternative zum Zürichberg: weniger Ausflugsverkehr, viele verzweigte Wege und schöne Blicke über die Stadt. Vom Waidberg aus lässt sich der Spaziergang gut mit dem Abstieg zur Limmat und zur Werdinsel (Tipp 14) verbinden.

11. Hönggerberg

📍 Höngg, Kreis 10, rund um das ETH-Areal

Wald, Felder und Rebberge am nordwestlichen Stadtrand – hier wird es schnell ländlich, obwohl man die Stadt nicht verlassen hat. Weite, offene Abschnitte am Waldrand: schön für lange Runden, aber genau hier greift von April bis Juli die 50-Meter-Regel am Waldrand.

12. Allmend Brunau

📍 Allmend Brunau, 8045 Zürich (Wollishofen/Leimbach, Kreis 2)

Die große offene Allmend im Süden der Stadt ist eine der weitläufigsten Grünflächen Zürichs und geht direkt in den Sihlwald-Korridor über. Achtung: Die eigentlichen Sport- und Spielfelder sind Hundeverbotszone – die Wege und Wiesenränder drumherum funktionieren dafür sehr gut, gerade früh am Morgen.

🏊 Wasser: baden, planschen, an der Limmat entlang

13. Katzensee – die offizielle Hundebadestelle

📍 Katzensee, 8046 Zürich (Affoltern/Regensdorf, Kreis 11)

Der Katzensee im Norden der Stadt ist das Naturhighlight für Hunde: Hier gibt es eine ausgewiesene Badestelle für Hunde und Pferde – die verlässlichste Adresse zum Schwimmen im Stadtgebiet. Wichtig: Das gesamte Gebiet ist Naturschutzgebiet. Es gilt Leinenpflicht, gebadet wird ausschließlich an der ausgewiesenen Stelle, und die Wiesen ringsum sind Lebensraum für Bodenbrüter und Feldhasen. Wer sich hier nicht an die Regeln hält, gefährdet genau das Angebot, das Hundehalter hier haben.

14. Werdinsel & Limmatufer

📍 Werdinsel, 8049 Zürich (Höngg/Au, Kreis 10)

Die Insel in der Limmat ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Stadt, mit flachem Kiesufer und Strömungskanal. Für Hunde gilt hier eine saisonale Regel: vom 1. April bis 30. September Leinenpflicht. In der kühleren Jahreshälfte ist es ein herrlicher Ort für lange Uferspaziergänge – im Hochsommer ist es schlicht sehr voll.

15. Das Seeufer – schön, aber streng getaktet

📍 Zürichhorn, Utoquai, Seefeldquai, Bürkliterrasse, General-Guisan-Quai, Mythenquai, Landiwiese, Arboretum, Tiefenbrunnen

Die gesamte Seepromenade ist mit Hund begehbar – aber fast überall gilt vom 1. April bis 30. September zwischen 10 und 22 Uhr Leinenpflicht. Praktisch heißt das: Zwischen Oktober und März sowie früh morgens und abends ist das Seeufer entspannt, an einem Julinachmittag bleibt der Hund an der Leine. In die Badis (öffentlichen Badeanstalten) darf kein Hund – das ist stadtweit Hundeverbotszone.

🕙 Parks mit Leinenpflicht tagsüber – und wo Hunde gar nicht hindürfen

In vielen zentralen Parks gilt die Leinenpflicht nur zwischen 10 und 22 Uhr. Wer früh morgens oder abends unterwegs ist, hat dort deutlich mehr Spielraum – aber Freilauf ist auch dann nur zulässig, wo die Anlage nicht anders ausgeschildert ist.

16. Lindenhof

📍 Lindenhof, 8001 Zürich (Altstadt, Kreis 1) · Leinenpflicht 10–22 Uhr

Der schönste Aussichtspunkt der Altstadt, schattig unter alten Linden, mit Blick über die Limmat aufs Niederdorf. Kurz, zentral, immer einen Umweg wert – für Freilauf zu klein und zu belebt.

17. Platzspitz

📍 Platzspitz, 8005 Zürich (Kreis 1/5) · Leinenpflicht 10–22 Uhr

Der Park an der Spitze zwischen Limmat und Sihl, direkt hinter dem Landesmuseum: alter Baumbestand, Wasser auf beiden Seiten, fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof. Der praktischste Grünstopp für alle, die mit dem Zug ankommen.

18. Josefwiese

📍 Josefwiese, 8005 Zürich (Kreis 5) · Leinenpflicht 10–22 Uhr

Die grüne Wohnzimmerwiese des Kreis 5 unter dem Viadukt – Quartierleben pur, mit Kiosk und Brunnen. Nachmittags voll mit Familien, morgens erstaunlich ruhig.

19. Bäckeranlage

📍 Bäckeranlage, 8004 Zürich (Kreis 4) · Leinenpflicht 10–22 Uhr

Der zentrale Quartierpark im dicht bebauten Kreis 4, wenige Schritte von der Langstrasse. Alter Baumbestand, viel Schatten – und in der Nachbarschaft die eingezäunte Freilaufzone Neufrankengasse (Tipp 6).

20. Rieterpark

📍 Gablerstrasse 15, 8002 Zürich (Enge, Kreis 2) · Leinenpflicht 10–22 Uhr

Der größte englische Landschaftspark der Stadt, rund um das Museum Rietberg: alte Solitärbäume, weite Rasenflächen, Blick über den See. Einer der ruhigsten und schönsten Spaziergänge im Stadtgebiet.

21. Oerliker Park

📍 Oerliker Park, 8050 Zürich (Oerlikon, Kreis 11) · Leinenpflicht 10–22 Uhr

Der moderne Quartierpark im Zürcher Norden mit seinem markanten Baumhain – funktional, gut erreichbar und der beste Grünstopp, wenn man in Oerlikon zu tun hat.

⛔ Wo Hunde in Zürich nicht hindürfen

Der städtische Datensatz führt über 650 ausgewiesene Hundeverbotsflächen – das sind vor allem Spielplätze, Schulhausplätze, Spiel- und Sportfelder, Friedhöfe und Badeanstalten. Auch prominente Flächen sind dabei: Auf der Pestalozziwiese an der Bahnhofstrasse etwa haben Hunde keinen Zutritt. Die Zonen sind vor Ort beschildert – im Zweifel gilt das Schild, nicht die App.

☕ Einkehren mit Hund (alle einzeln auf Hundefreundlichkeit geprüft)

22. Restaurant Alter Tobelhof

📍 Tobelhofstrasse 236, 8044 Zürich (Zürichberg) · tobelhof.ch

Traditionshaus am Waldrand des Zürichbergs mit weitläufiger Gartenwirtschaft – und einem eigenen Hundemenü: Wasser im Napf plus Cervelat oder gekochte Pouletstreifen mit Reis. Hunde dürfen in die Gartenwirtschaft mit. Die Lage macht die Kombination perfekt: erst die Waldrunde (Tipp 9), dann einkehren.

23. Restaurant Kindli

📍 Pfalzgasse 1, 8001 Zürich (Altstadt) · kindli.ch

Das Restaurant des gleichnamigen Boutique-Hotels mitten in der Altstadt empfängt Hunde mit Wassernapf im Vichy-Karo, Decke und kleinen Snacks. Gästeberichten zufolge wird dem Vierbeiner dort schon mal ein frisch gekochtes Abendessen in einer Porzellanschale serviert – ein Niveau, das weit über das übliche Mitdürfen hinausgeht.

24. Süd

📍 Südtrakt des Hauptbahnhofs, 8001 Zürich · sued-zuerich.ch

Lebhaftes Tagesrestaurant im historischen Südtrakt des Hauptbahnhofs. Hunde sind ausdrücklich willkommen – man bittet lediglich darum, den Hund bei der Reservierung anzukündigen. Sobald man sitzt, kommt unaufgefordert ein Wassernapf; die Teppiche unter den Sitzbänken geben dem Hund einen weichen, ruhigen Platz. Der beste Halt direkt am Bahnhof.

25. Babu's Bakery & Coffeehouse

📍 Löwenstrasse 1, 8001 Zürich (City) · babus.ch

Kaffeehaus und Bäckerei mitten in der Innenstadt – der Name geht auf «Babu», den Hund der Inhaberin, zurück. Entsprechend selbstverständlich gehören Vierbeiner hier zum Bild. Praktisch für die Frühstückspause zwischen Hauptbahnhof und Bahnhofstrasse.

26. Restaurant Muggenbühl

📍 Muggenbühlstrasse 15, 8038 Zürich-Wollishofen · muggenbuehl.ch

Quartier- und Ausflugsrestaurant am südlichen Stadtrand mit einem der schönsten Baumgärten Zürichs (rund 300 Plätze). Der schattige, weitläufige Garten gibt dem Hund viel Platz zum Liegen; auch im Lokal sind Hunde geduldet. Gut kombinierbar mit der Allmend Brunau (Tipp 12).

27. Baur au Lac – Restaurant Marguita

📍 Talstrasse 1, 8001 Zürich (am Schanzengraben) · marguita.ch

Die Luxusvariante: Auf der Terrasse des Marguita sind Hunde in den wärmeren Monaten willkommen (im Innenraum nicht). Das Haus geht weit – maßgefertigte Näpfe, ein eigens designtes Hundebett und ein abgestimmtes Hundemenü. Für Hotelgäste kostet der Hund CHF 45 pro Tag.

🛏️ Übernachten mit Hund

28. Vier geprüfte Adressen im Stadtgebiet

📍 Zum Hunde-Hotel-Verzeichnis

In unserem Verzeichnis stehen für Zürich unter anderem das 25hours Hotel Zürich West im Kreis 5, das Baur au Lac am Schanzengraben, das Hotel Alden Splügenschloss in der Enge und das Sorell Hotel Seefeld – jeweils mit den Hundekonditionen des Hauses. Reserviere den Hund immer mit: Schweizer Häuser sind meist unkompliziert, wollen es aber vorher wissen.

🚋 Praktisches: Tram, Steuer und die Zürcher Kurspflicht

🎫 Hund im öffentlichen Verkehr

  • Kleine Hunde bis 30 cm Schulterhöhe fahren gratis, wenn sie in einer Transportbox oder einem geeigneten Behälter reisen – wie Handgepäck.
  • Alle anderen Hunde brauchen ein eigenes Billett. Die Hunde-Tageskarte kostet 25 Franken und gilt einen Tag lang auf Bahn, Schiff, Postauto sowie Tram und Bus der meisten Städte.
  • Wer regelmäßig unterwegs ist: Hunde-Pass Monat 60 Franken, Hunde-Pass Jahr 350 Franken.
  • Die Begleitperson braucht ein gültiges Billett der gleichen Klasse. In den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Leinenpflicht.

📋 Wenn du nach Zürich ziehst

  • AMICUS-Registrierung: Jeder Hund muss gechippt und innerhalb von zehn Tagen nach der Übernahme in der schweizerischen Hundedatenbank AMICUS auf dich registriert sein.
  • Kursobligatorium: Im Kanton Zürich gilt seit 1. Juni 2025 eine Kurspflicht. Wer noch nie oder seit über zehn Jahren keinen Hund mehr gehalten hat, muss einen theoretischen Kurs absolvieren (Prüfung spätestens zwei Monate nach Übernahme). Dazu kommt ein praktischer Kurs mit mindestens sechs Lektionen, frühestens ab dem 6. Lebensmonat und spätestens zwölf Monate nach der Übernahme. Anbieter findest du in unserem Verzeichnis der Hundeschulen.
  • Hundesteuer: In der Stadt Zürich 160 Franken pro Jahr, davon gehen 30 Franken an den Kanton. Im übrigen Kanton bewegen sich die Gemeinden zwischen rund 70 und 200 Franken.
  • Hundekot gehört ins Säckchen und in den Robidog- oder Abfallbehälter – die Stadt kontrolliert das.
Quellen & Stand: Freilauf-, Leinen- und Verbotszonen aus dem amtlichen Geodatensatz «Hundezonen» der Stadt Zürich (Open Data Zürich, WFS-Abfrage vom 27. Juli 2026; Flächenangaben gerundet) · Stadt Zürich, «Hunde» (Leinenpflicht, Verbotszonen, Hundekot) · Kanton Zürich, Veterinäramt: verbotene Hunderassen (Rassetypenliste II, Rottweiler seit 1. Januar 2025, Besuchsregelung 30 Tage) und Kursobligatorium seit 1. Juni 2025 sowie AMICUS-Registrierungsfrist · Kanton Zürich: Leinenpflicht im Wald vom 1. April bis 31. Juli · SBB: Hunde-Tageskarte, Hunde-Pass und Regelung für kleine Hunde · Angaben zu den Lokalen aus der eigenen, einzeln geprüften OcePaw-Redaktionsdatenbank. Regeln und Preise können sich ändern – verbindlich sind die Beschilderung vor Ort und die Auskunft der Stadt Zürich beziehungsweise des kantonalen Veterinäramts.

Häufige Fragen

Wo darf mein Hund in Zürich frei laufen?
Die Stadt Zürich weist in ihren Grünanlagen genau sieben Hundefreilaufzonen aus: Merkuranlage (Hottingen), St. Moritzanlage (Unterstrass), Bachwiesen (Albisrieden), Casino Zürichhorn (Seefeld), Winkelwiese (Altstadt), Neufrankengasse (Kreis 4, eingezäunt) und Aubrugg (Kreis 12, eingezäunt). In den übrigen erfassten Anlagen gilt mindestens tagsüber Leinenpflicht, und über 650 Flächen wie Spielplätze, Sportfelder, Friedhöfe und Badeanstalten sind Hundeverbotszonen.
Gilt in Zürich Leinenpflicht?
Teilweise und gestaffelt. In vielen zentralen Parks wie Lindenhof, Platzspitz, Josefwiese, Bäckeranlage und Rieterpark gilt Leinenpflicht zwischen 10 und 22 Uhr. Am Seeufer gilt sie vom 1. April bis 30. September zwischen 10 und 22 Uhr. Im Wald und bis 50 Meter über den Waldrand hinaus besteht im Kanton Zürich vom 1. April bis 31. Juli generelle Leinenpflicht zum Schutz der Wildtiere.
Wo kann mein Hund in Zürich baden?
Am Katzensee im Norden der Stadt gibt es eine ausgewiesene Badestelle für Hunde und Pferde – die verlässlichste Adresse im Stadtgebiet. Das Gebiet ist allerdings Naturschutzgebiet: Es gilt Leinenpflicht, und gebadet wird ausschließlich an der ausgewiesenen Stelle. An der Werdinsel in der Limmat gilt vom 1. April bis 30. September Leinenpflicht. In die öffentlichen Badeanstalten dürfen Hunde nicht.
Welche Hunderassen sind im Kanton Zürich verboten?
Der Kanton Zürich verbietet die Hunde der Rassetypenliste II, darunter American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, American Bully und seit dem 1. Januar 2025 auch den Rottweiler. Das Verbot erfasst auch Mischlinge mit einem Anteil von mindestens 10 Prozent einer dieser Rassen. Gäste von auswärts dürfen sich mit einem solchen Hund höchstens 30 Tage im Jahr im Kanton aufhalten und müssen ihn im öffentlichen Raum angeleint und mit Maulkorb führen.
Was kostet der Hund im öffentlichen Verkehr in Zürich?
Kleine Hunde bis 30 cm Schulterhöhe fahren in einer Transportbox gratis mit, wie Handgepäck. Alle anderen Hunde brauchen ein eigenes Billett: Die Hunde-Tageskarte kostet 25 Franken und gilt einen Tag lang auf Bahn, Schiff, Postauto sowie Tram und Bus der meisten Städte. Der Hunde-Pass kostet 60 Franken im Monat oder 350 Franken im Jahr. Die Begleitperson braucht ein gültiges Billett der gleichen Klasse.
Wie hoch ist die Hundesteuer in Zürich?
Die Stadt Zürich verlangt 160 Franken pro Hund und Jahr, davon gehen 30 Franken an den Kanton. Im übrigen Kanton Zürich legt jede Gemeinde ihren Satz selbst fest, üblich sind rund 70 bis 200 Franken. Dazu kommt die Pflicht, den Hund innerhalb von zehn Tagen nach der Übernahme in der Datenbank AMICUS zu registrieren.
Muss ich im Kanton Zürich einen Hundekurs besuchen?
Ja, seit dem 1. Juni 2025 gilt ein Kursobligatorium. Wer noch nie oder seit mehr als zehn Jahren keinen Hund mehr gehalten hat, muss einen theoretischen Kurs absolvieren und die Prüfung spätestens zwei Monate nach der Übernahme abschließen. Hinzu kommt für alle ein praktischer Kurs mit mindestens sechs Lektionen, frühestens ab dem 6. Lebensmonat des Hundes und spätestens zwölf Monate nach der Übernahme.

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