8 gesunde Hundeschorlen (erfrischende Drinks zum Selbermachen)
Trink-Anreize aus einfachen Supermarkt-Zutaten – mit Superzutat & Quelle
Trinkt dein Hund im Sommer zu wenig? Eine selbstgemachte „Hundeschorle" ist ein toller Trick: ein leicht aromatisierter, stark verdünnter Drink, der zum Trinken animiert und für eine Extraportion Frische sorgt – ganz ohne Zucker und Zusätze. Tatsächlich zeigt eine Studie an Hunden, dass schmackhaft angereichertes Wasser die Trinkmenge spürbar erhöht und den Hund besser hydriert.
Hier sind 8 einfache Schorlen aus Supermarkt-Zutaten – jede mit einer gesunden Superzutat (von Elektrolyten über Antioxidantien bis Probiotika) und einer wissenschaftlichen Quelle. Alle sind für gesunde Hunde unbedenklich, wenn du die Sicherheitshinweise beachtest. Wichtig: Eine Schorle ist ein Extra – frisches Trinkwasser muss immer zusätzlich bereitstehen. 💧🐾
1 Hühnerbrühe-Schorle (der Trink-Animierer)
Zutaten
- 100 ml selbstgekochte Hühnerbrühe (ohne Salz, Zwiebel, Knoblauch & Gewürze)
- 200 ml frisches Wasser
So geht's
- Ein Stück Hähnchen(brust) nur in Wasser garen – ohne Salz, Zwiebel, Knoblauch oder Gewürze.
- Brühe abseihen, abkühlen lassen und das Fett abschöpfen.
- Die Brühe etwa 1:2 mit frischem Wasser verdünnen.
- Lauwarm oder kühl im Napf anbieten. Rest max. 1–2 Tage kühl lagern oder als Eiswürfel einfrieren.
💡 Niemals fertige Brühwürfel oder Suppen verwenden – sie enthalten fast immer Salz, Zwiebel- und Knoblauchpulver.
2 Wassermelonen-Schorle (die Sommer-Erfrischung)
Zutaten
- 150 g Wassermelone (entkernt, ohne Schale)
- 200 ml Wasser
So geht's
- Wassermelone entkernen, Schale entfernen, Fruchtfleisch pürieren.
- Mit Wasser verdünnen, bei Bedarf durch ein Sieb gießen.
- Gekühlt im Napf servieren.
💡 Auch als Eiswürfel einfrieren – ein erfrischendes „Schleck-Eis" für zwischendurch.
3 Gurken-Schorle (die Kalorienarme)
Zutaten
- 1/3 Salatgurke (geschält)
- 200 ml Wasser
- optional: 1 Stängel frische Petersilie (für frischen Atem)
So geht's
- Gurke (und ggf. Petersilie) mit dem Wasser fein pürieren.
- Durch ein Sieb gießen, damit die Schorle schön klar wird.
- Gekühlt servieren.
💡 Perfekt für übergewichtige Hunde, die einen kalorienarmen Frische-Kick brauchen.
4 Heidelbeer-Schorle (die Antioxidantien-Schorle)
Zutaten
- 1 Handvoll Heidelbeeren (ca. 60 g, frisch oder TK)
- 200 ml Wasser
So geht's
- Heidelbeeren mit dem Wasser fein pürieren.
- Bei Bedarf durch ein Sieb gießen.
- Gekühlt servieren.
💡 Heidelbeeren können hell gefärbten Hunden ums Maul kurz blaue Spuren hinterlassen – völlig harmlos und auswaschbar.
5 Karotten-Schorle (die Beta-Carotin-Schorle)
Zutaten
- 1 mittelgroße Karotte (weich gekocht)
- 200 ml Wasser
- 1 Tropfen Pflanzenöl (verbessert die Beta-Carotin-Aufnahme)
So geht's
- Karotte weich kochen und abkühlen lassen.
- Mit Wasser und dem Tropfen Öl fein pürieren.
- Durch ein Sieb gießen und gekühlt servieren.
💡 Gekochte Karotte ist verträglicher und gibt das Beta-Carotin besser frei als rohe.
6 Kokoswasser-Schorle (die Elektrolyt-Schorle)
Zutaten
- 100 ml reines Kokoswasser (ungesüßt, pur – kein Kokosmilch-Getränk)
- 150 ml Wasser
So geht's
- Kokoswasser mit dem frischen Wasser verrühren.
- Gekühlt in kleiner Menge anbieten.
⚠️ Wegen des hohen Kaliumgehalts nicht für Hunde mit Nieren- oder Herzerkrankung – und immer nur kleine Mengen, ungesüßt.
7 Apfel-Schorle (der Klassiker, stark verdünnt)
Zutaten
- 1/2 Apfel (entkernt, Kerngehäuse & Kerne entfernen)
- 250 ml Wasser
So geht's
- Apfel entkernen und mit dem Wasser fein pürieren (oder fein reiben).
- Stark verdünnen und durch ein Sieb gießen.
- Gekühlt servieren.
💡 Selbst pürierter Apfel statt gekauftem Saft – so vermeidest du den vielen Zucker in Fertigsäften. Apfelkerne enthalten Spuren Blausäure und müssen raus.
8 Kefir-Schorle (die Darm-Schorle)
Zutaten
- 100 ml Kefir (laktosefrei, ungesüßt)
- 150 ml Wasser
- optional: ein paar Heidelbeeren
So geht's
- Kefir mit dem Wasser glatt verquirlen (bei Beeren kurz mitpürieren).
- Gekühlt in kleiner Menge servieren.
💡 Mit neuen Milchprodukten langsam starten – erst ein paar Schlucke, um die Verträglichkeit zu testen.
Hinweis: Die Quellen belegen den jeweiligen Nährstoff-Vorteil; einige Studien sind hundespezifisch, andere allgemein ernährungswissenschaftlich. Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung – bei Nieren-/Herzerkrankung, Diabetes, Übergewicht oder Allergien bitte vorher mit dem Tierarzt sprechen.